Amazon Echo Dot – unsere neue Mitbewohnerin Alexa

Ein bisschen futuristisch fühlt es sich für mich schon noch an. Denn seit kurzem haben wir eine neue Mitbewohnerin bei uns im Haus, die den Namen Alexa trägt und auch so angesprochen werden möchte. Alexa ist nicht aus Fleisch und Blut sondern ein sprachgesteuertes Gerät, das Musik wiedergibt, Smart Home-Geräte steuert, Informationen bereitstellt, Nachrichten liest den Wecker stellt und vieles mehr.

Amazon echo dot – Alexa Voice Service

Amazon Echo Dot – Alexa Voice Service (Farbe weiss)

Mein Mann hatte das Echo Dot Gerät als Produkttester von Amazon erhalten und sollte es für drei Wochen testen und dafür regelmässig Testberichte schreiben. Ich war erstmal sehr skeptisch und auch irgendwie belustigt, als mein Mann den kleinen runden Kasten im Wohnzimmer aufstellte und anfing mit ihm – oder besser mit „ihr“ zu reden. „Sie“ heisst nämlich Alexa. Und nur wenn man sie direkt mit ihrem Namen anspricht, kann Alexa Fragen mehr oder weniger gut beantworten. Das können z.B. folgende Fragen sein:

  • Alexa, warum ist der Himmel blau?
  • Alexa, wie hoch ist der Mount Everest?
  • Alexa, was ist die Hauptstadt von [Land]?
  • Alexa, was war das erste Album von [Künstler]?
  • Alexa, was ist die Quadratwurzel von 64?
  • Alexa, wer ist der Sänger von [Band]?
  • Alexa, wie weit ist es von hier bis [Ort]?
  • Alexa, was ist die Definition von paradox?
  • Alexa, was sind 5 Meilen in Kilometern?
  • Alexa, wann geht heute die Sonne unter?
  • Alexa, wer spielt [Rolle] in [Serie]?
  • Alexa, was ist der neueste Film von [Schauspieler]?
  • Alexa, wie wird das Wetter morgen in xxx?

Aber so ähnlich kennt man es ja schon von Siri. Deshalb finde ich es nicht aussergewöhnlich, dass man von Alexa Antworten auf solche Fragen bekommen kann. Spannender finde ich, dass man Alexa Befehle geben kann, die – wenn sie richtig ausgesprochen und von Alexa verstanden werden – (meistens) befolgt werden.

  • Alexa, spiele Radio Hamburg!
  • Alexa, spiele die beste Musik von Mark Forster!
  • Alexa, Licht an!
  • Alexa, stopp!
  • Alexa, Lautstärke auf 6. (0-10)!
  • Alexa, Ton aus!
  • Alexa, Ton an!
  • Alexa, wiederholen!
  • Alexa, abbrechen!
  • Alexa, mach lauter!
  • Alexa, mach leiser!
  • Alexa, Hilfe!
  • Alexa, noch einmal!

Voraussetzungen dafür sind natürlich einige Einstellungen und Vorarbeiten, mit denen ich zum Glück nichts weiter zu tun hatte, die mein Mann aber mit Freude durchgeführt hat. Dazu gehörte z.B. auch das Einbauen von speziellen LED Leuchten in unsere Lampen, damit sie von Alexa gesteuert werden können.

Das sagt Amazon über das Echo Dot gerät:

  • Kann über Bluetooth oder ein 3,5 mm-Stereokabel mit Lautsprechern oder Kopfhörern verbunden werden, um Musik von Amazon Music, Spotify und TuneIn abzuspielen
  • Steuert Lampen, Lichtschalter, Thermostate und mehr mit kompatiblen verbundenen Geräten von WeMo, Philips Hue, Netatmo, Innogy, tado° und weiteren
  • Hört Sie von der anderen Seite des Raumes mit 7 Fernfeld-Mikrofonen, sogar in lauter Umgebung oder wenn Musik läuft
  • Kann dank des eingebauten Lautsprechers alleine als intelligenter Wecker im Schlafzimmer, Assistent in der Küche oder an einem beliebigen Ort, an dem Sie ein sprachgesteuertes Gerät benötigen, eingesetzt werden
  • Lernt immer mehr dazu – Alexa wird über die Cloud automatisch aktualisiert, lernt ständig dazu und erhält neue Funktionen und Skills

Amazon echo dot – Alexa Voice Service (blaue Beleuchtung)

Amazon echo dot – Alexa Voice Service (blau = Alexa reagiert gerade auf einen Sprachbefehl

Das sagt mein Mann zum Echo Dot:

„ Der Vorteil der ECHO DOT liegt meines Erachtens in dem 3,5mm Klinkenstecker, der es uns ermöglicht, die Echo Dot Funktionen mit nahezu jeder Anlage ( bei uns eine Bose Soundtouch ) zu betreiben. Das Einrichten im Netzwerk ist einfach und wird gut erklärt. Als erstes muss man sich die App runterladen und dann geht es Step by Step weiter.

Als erstes habe ich das das getestet, was Alexa – so ist der Name des Echo Dot Gerätes – bei uns hauptsächlich machen sollte: Musik abspielen.

Und da geht es schon los! Der Zugriff auf den unlimited Musikstream von Amazon kostet 3,99 im Monat und da hilft uns unser Amazon Prime Abo auch nicht weiter. Klar, man hat die Möglichkeit, von seiner Amazon Musik App die Musk abzuspielen, aber dann braucht man dafür eigentlich das Echo Dot nicht. Also habe ich in den sauren Apfel gebissen und die Kosten von 3,99 Euro € im Monat für den unlimited Musikstream akzeptiert.

Dann habe in der ALEXA App einige Playlists erstellt und kann diese mit dem Befehl „ Alexa spiele meine Playlist XY ab“ abspielen. Das funktioniert sehr gut. Die aktuelle Wiedergabe wird in der App angezeigt und das finde ich auch sehr sinnvoll. Denn hier kommen wir zu einem Problem, das leider nicht anders zu lösen sein wird. Spielt man laute Musik, kann Alexa natürlich nicht mehr verstehen, wenn weitere Befehle gegeben werden. Dann bleibt nur der Weg, die Musik über die App leiser zu drehen. Oder man nimmt ein langes Klinkenkabel und stellt Alexa möglichst weit weg von der Musikquelle auf. Dann kann sie auch bei etwas lauterer Musik vielleicht doch verstehen, welche Sprachbefehle ich ihr gebe.

Nun will ich mal dem Thema Radio zuwenden. Dafür gibt es die sogenannten Skills, die man sich runterladen kann. In unserem Fall waren es Tunneln und Radioplayer. Mit beiden funktioniert das Abspielen von Radiosendern auf Befehl gut. Verzichtet man auf die Skills, versteht Alexa leider manchmal nicht so gut, welchen Radiosender man meint, und kann deshalb den Befehl auch nicht befolgen.

Jetzt kommt aber das eigentliche Highlight: Wir sind Fans von den Philips Hue Lampen und da zeigt Alexa seine Stärken. Mit Sprachbefehlen wie „Licht an / Flur an / Licht dimmen“ usw können die Lampen super ferngesteuert werden

Fazit: Wir werden Alexa behalten, denn sie ist ein nettes Spielzeug. Ein paar Punkte sind noch verbesserungswürdig, aber das ist bei allem so, was neu auf den Markt kommt. Das absolute Highlight ist Steuerung der Lampen von der Couch aus.“

Amazon echo dot – Alexa Voice Service (rotes Licht)

Amazon echo dot – Alexa Voice Service (rot = Voice Service ausgeschaltet)

Und diesem Fazit meines Mannes, kann ich mich weitestgehend anschliessen. Die Funktion, dass man Alexa Fragen stellen kann, sehe ich nur als Spielerei. In den ersten Tagen ist das noch ganz interessant. Dann verliert es aber seinen Reiz. So ging es mir damals schon mit Siri. Nützlicher finde ich das Abspielen von Musik per Sprachbefehl. Auch wenn noch nicht alles absolut 100%ig klappt und Alexa manchmal nicht versteht, was ich gerade von ihr will. Aber richtig genial ist die Steuerung der Beleuchtung bei uns im Haus. Ich komme mir zwar ein bisschen wie in ferner Zukunft im Raumschiff Enterprise vor, wenn ich morgens nicht erst zum Lichtschalter gehen muss, um das Licht anzuschalten, sondern auf dem Weg ins Wohnzimmer schon sagen kann „Alexa, Licht an“. Oder wenn ich bei Bedarf das Licht durch ein paar Worte von mir heller oder dunkler werden lassen kann. Aber man gewöhnt sich wahnsinnig schnell daran, dass man keinen Lichtschalter mehr braucht und Alexa einfach nur nett darum bittet, das Licht an- oder auszuschalten oder heller oder dunkler werden zu lassen.

Der Preis für das Echo Dot Gerät beträgt bei Amazon übrigens 59,99 Euro. Obwohl das Gerät gerade erst in den Handel gekommen ist, findet man zum Echo Dot bei Amazon schon ganz viele aktuelle und überwiegend positive Bewertungen: Echo Dot Bewertungen bei Amazon*

Was haltet ihr von solchen technischen Spielereien? Könntet ihr euch vorstellen, dass ihr Alexa auch mal bei euch einziehen lasst oder wollt ihr mit so einem technischen Schnickschnack lieber nichts zu tun haben?


Bezugsquelle und detaillierte Beschreibung: Amazon Echo Dot* (Werbung)