Rouge als Frischmacher für triste Tage – Interview mit Peggy Schmitz Lilkendey

In der dunklen Jahreszeit kann der eigene Hautton im Gesicht durch fehlendes Sonnenlicht und weniger Aufenthalt an der frischen Luft nicht nur heller als im Sommer sondern auch schnell müde und fahl wirken. Rouge kann dann – richtig eingesetzt – toll als optischer Frischmacher für triste Tage eingesetzt werden.

Aus dem Französischen übersetzt bedeutet Rouge „rot“ und wird als Begriff für Kosmetikprodukte verwendet, mit denen Wangen und Wangenknochen betont werden. Rouge gibt es in verschiedenen Konsistenzen (Puder, Creme, Gel und Mischformen) und verschiedenen Farben und Farbintensitäten in Rot, Rosé, Braun und Orange Tönen. In Experten- und Blogger-Kreisen wird Rouge häufig auch mit dem Begriff Blush bezeichnet (siehe infarbe Beauty-ABC).

Ob nun Cremerouge oder Puderrouge besser ist, wie Rouge richtig aufgetragen wird und was man bei der Verwendung von Rouge und der eigenen Gesichtsform beachten sollte, welche Farbe zu welchem Typ passt und worauf man beim Auftragen vom kompletten Make-Up in der dunklen Jahreszeit noch beachten kann, beantwortet Peggy Schmitz-Lilkendey – Maskenbildnerin für Film und TV – in diesem Experteninterview.

Rouge oder Blush: Frischmacher für triste Tage – Bildquelle © Fisher Photostudio – Fotolia.com

Interview mit Peggy Schmitz-Lilkendey

Frage: Cremerouge oder Puderrouge – was ist besser?

Peggy Schmitz-Lilkendey: Puderrouge ist in der Regel einfacher aufzutragen als Cremerouge, da man es leichter ausblenden kann. Cremerouge jedoch richtig aufgetragen sieht noch natürlicher aus und gerade bei ebenmäßiger Haut, die nicht gepudert ist, ist es der ultimative Frischmacher.

Frage: Wie trage ich Rouge am besten auf?

Peggy Schmitz-Lilkendey: Am besten trägt man Rouge auf der höchsten Stelle der Wange auf (dafür lachen und schauen, wo der höchste Punkt ist). Dann zu den Schläfen hin weich ausblenden. Um diesen Effekt zu verstärken, kann man mit einem kräftigeren Ton den höchsten Punkt fixieren und dann mit einem schwächeren Ton ausblenden.

Frage: Was muss man beim Auftragen und der eigenen Gesichtsform beachten?

Peggy Schmitz-Lilkendey: Bei einer runden Gesichtsform kann man mit Rouge das Gesicht etwas schmaler machen, indem man von innen nach außen (wie ein Dreieck) das Rouge breiter werden lässt und bis zu den Schläfen zieht. Bei einer langen Gesichtsform trägt man das Rouge eher gerade auf die Wangenknochen auf, um das Gesicht etwas zu verkürzen.

Frage: Welche Farbe passt zu welchem Typ?

Peggy Schmitz-Lilkendey: Die Rougefarbe muss unbedingt zur Hautfarbe passen. Bei hellen Hauttypen nimmt man eher blaustichiges Rouge (rosa) und bei dunkleren, olivfarbenen Hauttypen eher gelbstichiges Rouge (apricot). Die meisten Frauen tun sich schwer bei dieser Entscheidung, als Tipp: Immer auf den Lippenstift gucken, da sind die meisten Frauen sicherer, welcher Farbtyp in Frage kommt.

Frage: Was ist Ihr Geheimtipp für einen extra-frischen Teint und ein Make-up für triste Tage?

Peggy Schmitz-Lilkendey: Ein Make-up für triste Tage im Winter ist für mich immer ein ebenmäßiger Teint, schön gezupfte Augenbrauen und schön getuschte Wimpern. Und natürlich ein Rouge, das die Haut frisch und strahlend macht. Gerne ein Hauch von Rouge auf die Nase und den passenden Lippenstift dazu.Im Winter sind klare Linien (also perfekte Lippen, Eyeliner) immer besonders schön und sehen gepflegt und frisch aus. (Interviewquelle: beautypress.de)


Meine Blogposts zum Thema Bush und Rouge findet Ihr hier: Blush-Blogposts auf infarbe
Und weitere Interviews gibt es auf meinem Blog infarbe hier infarbe Interviews und auf meiner Erfahrungsbericht Website hier: Fachartikel und Experten-Interviews

Wie haltet Ihr es in der dunklen Jahreszeit mit der Verwendung von Bush? Tragt Ihr Bush dann auch häufiger als im Sommer? Und habt Ihr noch eigene Tipps, worauf man bei der Verwendung von Bush achten sollte?

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